Die Ausbildungstage finden in unterschiedlichen Lokalitäten statt. Unter anderem begrüssen wir euch an Standorten wie einem Friedhof oder in einem Kloster etc. Sämtliche Kurstage sind in der Deutsch-Schweiz geplant. Wenige Kurstage / Halbtage finden Online statt.
Trauerfeiern werden nicht immer auf Friedhöfen geplant. Gerne werden auch sehr unkonventionelle Orte für Abschiedsfeiern gewählt. Die verschiedenen Ausbildungslokalitäten, widerspiegeln die Vielseitigkeit der Ausbildung. So haben wir die Möglichkeit, direkt vor Ort die Gegebenheiten und die daraus entstehenden unterschiedliche Situationen und Herausforderungen zu besprechen. Ausserdem möchten wir dem Umstand berücksichtigen, dass die Teilnehmenden aus verschiedenen Orten der Schweiz und dem Ausland kommen.
Ja. Wenn es freie Plätze hat, kannst du auch an einzelnen Modulen teilnehmen. Bei Interesse, melde dich direkt bei der Talentschmiede.
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Grundsätzlich ja, hier werden wir gemeinsam eine passende Lösung finden.
Ja. Es gibt ein Skript zu den Ausbildungstagen. Zudem erarbeiten wir gemeinsam exklusive Unterlagen für jede Gruppe, mit Texten, Fragebogen und weiteren, hilfreichen Informationen. So hast du im Anschluss zum Lehrgang alles Wichtige für deinen Erfolg und bist startklar.
Der Lehrgang findet zweimal im Jahr statt. Kursdaten →
Auch Individuallösungen für deine Ausbildung zur Freien Trauerrednerin oder zum Freien Trauerredner sind möglich. Kontaktiere uns für eine unverbindliche Bedürfnisabklärung. Kontakt →
Uns ist das wachsende Bedürfnis nach flexiblen Online-Ausbildungen bewusst. Diesem möchten wir auch gerecht werden. Einzelne Elemente, insbesondere die Nachbearbeitungen von Live-Kurstagen, sind deshalb online aufgebaut. Grundsätzlich sind Zeremonien eine Offline-Dienstleistung. Sie finden live an Orten statt, wo sich Menschen physisch treffen. Zwischenmenschliche Begegnungen, das Vernetzen miteinander, das Kennenlernen neuer Lokalitäten und vieles weitere sind zentrale Bestandteile der Ausbildung und ein entscheidender Erfolgsfaktor. Die meisten Kurstage finden deshalb live vor Ort an den entsprechenden Lokalitäten statt.
Die Mehrheit der Kurstage findet an unterschiedlichen Seminar-Lokalitäten in der Deutschschweiz statt. Auch die Besichtigung eines Friedhofs, Gräber, Krematorium, etc. gehören zur Ausbildung. Diese variieren, daher findest du eine detaillierte Übersicht bei der Übersicht der Kurstage. Kursdaten →
Nein. Eine fundierte Ausbildung ist jedoch sinnvoll für alle, die Trauerreden professionell anbieten. Das Marktbedürfnis wächst. Mittel- und langfristig werden sich nur Anbietende durchsetzen, die eine hohe Qualität liefern. Kontakt →
Die Berufsbezeichnung «Freier Trauerredner, Zeremonienleiter, etc.» ist kein geschützter Titel, jeder kann sich als Trauerrednerin und Zeremonienleiterin bezeichnen.
Mit dem Zertifikats-Abschluss der Talentschmiede für Zeremonien erhöhst du deine Reputation und Wirkung nach Aussen und es ist eine Qualitäts-Bescheinigung gegenüber deinen Kunden.
Ja. Es ist sinnvoll, folgende Eigenschaften mitzubringen: Freude an Kontakt mit Menschen und eine hohe Bereitschaft, vor Leuten zu stehen und zu sprechen. Es ist grosse Sorgfalt gefragt, um die Menschen bei der Planung einer Trauerfeier zu unterstützen. Einfühlungsvermögen in der Beratung und Begleitung, ebenso wie ein sorgsamer Umgang mit Worten sind äusserst wichtig.
Damit du als Trauerrednerin / Trauerredner starten kannst, ist es in den meisten Fällen empfehlenswert, eine Ausbildung zu absolvieren. Persönliche Coachings mit erfahrenen Zeremonienleitenden und/oder einzelne Seminare, sind ebenfalls eine Option.
Das Honorar einer professionellen Trauerrednerin oder Trauerredners ist abhängig vom Aufwand. Je nachdem ob eine einfachen Grabrede oder eine aufwändig inszenierten Abschiedsfeier geplant ist, belaufen sich die Kosten auf ca. 900 bis 2’000 Franken. Der Gewinn pro Stunde variiert, abhängig von der Vielseitigkeit der Abschiedszeremonie (Aufwand in Stunden), der Ausrüstung (Mikrofon, Verstärker), den Versicherungen und den Sozialleistungen.
Mit erfolgreichem Abschluss trägst du den Titel «Zertifizierte Trauerrednerin», «Zertifizierter Trauerredner» mit dem Qualitäts-Siegel der Talentschmiede für Zeremonien.
Die Ausbildung zur professionellen Trauerrednerin oder zum professionellen Trauerredner kostet bei der Talentschmiede für Zeremonien 5'200.– Franken. Frühbucher-Rabatt von 500.- Franken bei einer Anmeldung bis 3 Monate vor Lehrgangsbeginn.
Gebühr Einzelmodule: 500.- Franken, inkl. MWST. für 1-Tageskurse
700.- Franken, inkl. MWST. für 1.5 Tage (inkl. Online Follow-Up)
Verpflegung, Getränke, Snacks und Mittagessen sind inklusive.
Eine Abschiedszeremonie, durchgeführt von einem professionellen, ausgebildeten Trauerredner / Trauerrednerin kostet in der Schweiz ca. zwischen 900 bis 2’000 Franken. Je nach Anbieter werden zusätzlich Spesen für Fahrtkosten, Zeremonie-Utensilien, etc. verrechnet. Ausserdem wird oft unterschieden zwischen einer kurzen Grabrede oder einer aufwändig geplanten Abschiedsfeier.
Der Beruf des Trauerredners, der Trauerrednerin beinhaltet die Gestaltung und Durchführung von Freien Trauerfeier / Abschiedszeremonien. Ein Zeremonienleiter unterstützt und berät die Hinterbliebenen rund um die Möglichkeiten und Planung der Zeremonie. Ein Trauerredner kümmert sich um den Inhalt einer Freien Abschiedszeremonie, schreibt diese und leitet am Tag des Abschieds durch die Trauer-Zeremonie. Der Trauerredner, die Trauerrednerin ist verantwortlich für einen reibungslosen Ablauf rund um die Zeremonie.
Freie Trauerfeiern werden immer gefragter. Der oder die TrauerrednerIn trägt eine hohe Verantwortung. Die Planung einer Zeremonie erfordert viel Fingerspitzengefühl. Die Hinterbliebenen müssen achtsam begleitet werden. Mit einer umsichtig durchgeführten Zeremonie ermöglicht der, bzw. die Zeremonienleitende einen wichtigen Schritt im Trauerprozess und trägt damit eine grosse Verantwortung.
Nein. Interessierte von überall her sind willkommen. Der Lehrgang wird in Deutsch (Schweizerdeutsch / Hochdeutsch, je nach Bedarf) durchgeführt.
Ein Trauerredner, eine Trauerrednerin hält eine Abschiedsrede für eine verstorbene Person. Inhaltlich lässt der Redner, die Rednerin die Lebensgeschichte eines Verstorbenen Revue passieren. Weitere Namensgebungen sind ZeremonienleiterIn, Grabredner oder Abschiedsrednerin.
Eine Abschiedszeremonie ist die letzte Feier für eine verstorbene Person. Diese kann im Zusammenhang mit einer Erdbestattung oder einer Urnenbestattung erfolgen. Grundsätzlich kann eine Trauerfeier aber auch unabhängig von einer anschliessenden Bestattung gemacht werden. Die Trauerfeier gibt den Hinterbliebenen die Möglichkeit, sich an den Verstorbenen, bzw. die Verstorbene zu erinnern und sich zu verabschieden. Beliebt sind dazu auch symbolische Handlungen, sogenannte Rituale, die in einer Trauerfeier eingeplant werden.
Eine Trauerfeier kann eine reine Gedenkfeier für eine verstorbene Person sein, ohne anschliessende Bestattung des Leichnams oder der Urne. Eine Beerdigung umschreibt die Erdbestattung eines Leichnams in einem dafür vorgesehenen Grab. Im Falle einer Beisetzung der Urne oder lediglich der Asche einer verstorbenen Person nennt man eine Urnen- oder Aschenbeerdigung.
Eine durchschnittliche Trauerfeier dauert ca. 30 - 45 Minuten. Es wird unterschieden zwischen einer kurzen Grabrede oder einer grösseren Abschiedsfeier die z.B. durch eine symbolische Abschiedshandlung und evtl. musikalischer Begleitung ergänzt wird. In manchen Fällen wählen Hinterbliebene auch eine Kombination aus einer Trauerfeier mit anschliessender Verabschiedung am Grab.
Ein Trauerritual ist eine symbolische Handlung, die helfen soll, die Trauer um eine verstorbene Person zu verarbeiten. Dies kann z.B. durch das Entzünden einer Gedenkkerze, durch Grabbeigaben wie Blumen etc. umgesetzt werden. Als Trauerritual können auch Bräuche benannt werden, die in unterschiedlichen Kulturen anlässlich eines Todesfalls vollzogen werden.
Eine Trauerfeier kann (fast) überall stattfinden. Ob es der eigene Garten, klassisch auf dem Friedhof, in einem Wald, auf einer Bergspitze, auf einem Boot oder in einer Seilbahn sein soll, liegt allein im Ermessen der Hinterbliebenen. Oder im Ermessen der verstorbenen Person, sofern dies vor dem Ableben entsprechend schriftlich festgehalten wurde.
Eine Trauerfeier muss nicht zwingend durchgeführt werden. Allerdings ist eine Trauerfeier immer eine Möglichkeit für die Hinterbliebenen, ihre Trauer zu teilen und der verstorbenen Person die letzte Ehre zu erweisen. Deshalb sind Trauerfeiern hilfreich für den Trauerprozess und können der Familie und den Freunden Trost und Unterstützung bringen.
Diese Frage kann man ganz einfach beantworten: Wir fragen jeweils die Angehörigen. Das kann bedeuten, dass man mit Wanderschuhen und Regenjacke im Wald steht, oder mit Kleid, bzw. Anzug und Krawatte in einer Galerie. Im Vorbereitungsgespräch klären wir ob es eher formell, casual oder outdoor sein soll und was auch zu der verstorbenen Person passen würde. Aber sehr wichtig ist dabei, dass wir als Reder und Rednerin uns in den Kleidern wohl fühlen. Denn ein gutes Selbstwertgefühl begünstigt eine gute Präsenz.
Am Grab zu stehen ist keine einfache Sache. Uns wird bewusst wie endlich unser Leben ist. Umso wichtiger ist es diesen Akt bewusst zu gestalten. Es lohnt sich die Angehörigen im Vorbereitungsgespräch auf diesen Moment vorzubereiten. Hier klären wir als TraurednerInnen mit ihnen ihre Wünsche, für diesen Teil der Trauerfeier. Grundsätzlich laden wir die Anwesenden ein, sich persönlich einen Moment des Abschieds zu nehmen. Das kann still passieren, mit einem persönlichen Gebet (wenn das zur Spiritualität der Abschiednehmende Person passt). Oft geben wir die Möglichkeit für eine symbolische Handlung z. B. Blütenblätter, Erde, einen persönlichen Brief etc. zur Urne oder zum Sarg zu geben um das Loslassen ganz praktisch auszudrücken.
Früher gehörte es zum guten Ton, wenn man Formulierungen, wie „Mein herzliches Beileid" oder „Mein aufrichtiges Beileid" verwendete. Diese Formulierungen können sich teils auch fremd oder künstlich anfühlen. Heute kann man etwas weniger förmlich sein Mitgefühl ausdrücken, wenn man z. B. sagt „Es tut mir leid, dass sie von ... Abschied nehmen müssen" oder „Es ist schwer die richtigen Worte zu finden. Aber ich wünsche dass der Abschied gelingen kann." oder „Es tut mir so leid. Ich wünsche Ihnen für diese traurigen Stunden Kraft und Trost."
Die Trauerfeier beinhaltet mehr als ein paar schöne Worte. Die Trauerfeier ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg der Trauerverarbeitung und vom Loslassen. Darum bieten wir als TrauerrednerInnen einen Rahmen, wir geben einen Raum, in dem die Trauergemeinschaft Abschied nehmen kann. Das Setup am Grab, die Lieder die gespielt werden, der geplante Ablauf, die Worte der Rede und allfällige Rituale sollen diesem Abschiednehmen dienen. Die einzelnen Elemente können individuell auf die Wünsche der verstorbenen Person und der Angehörigen abgestimmt werden. Hierzu ist es wichtig, die wichtigsten Fragen im Vorfeld mit den Hinterbliebenen zu klären.
Phuuuuh! Eine gute Frage. In dem man es bei uns im Ausbildungs-Lehrgang lernt. :-)
Gerne ein paar Tipps: Zuerst gilt es eine Struktur zu geben und diese dann mit Inhalten zu füllen. Wir haben verschiedene Textelemente, die zu einem Ganzen zusammengesetzt werden. Da gibt es eine Begrüssung und am Ende die Entlassung der Trauergemeinschaft. Einen Lebenslauf, Erlebnisse, oder ein Lebensportrait der verstorbenen Person. Tröstende Worte. Zitate. Und Überleitungsworte, die die einzelnen Elemente miteinander verbindet. Es ist also konkrete Textarbeit, die mit viel Sorgfalt geschehen muss, damit dieses einmalige Ereignis, gehaltvoll, hilfreich, tröstend, würdigend und heilsam für die Menschen werden kann die Abschied nehmen müssen.
Adresse
Talentschmiede für Zeremonien
c/o Evelyne Ekdahl
Zugerstrasse 8a
6314 Unterägeri
Schweiz